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Umwelt: Auswirkungen auf Wild Es gibt viele wissenschaftlich fundierte Studien über die Auswirkung von Windkraftanlagen auf Wildtiere. Sie bestätigen, dass der Gewöhnungseffekt der Wildtiere sehr groß ist. Eine Umfrage unter Jägern ergab, dass die Jägerschaft, die mit Windkraftanlagen praktische Erfahrungen hat, diese nicht als gravierende Störquelle für Wildtiere ansieht. Vögel und Windkraftanlagen Auch der Vogelschlag spielt
nur eine geringe Rolle, da die sich bewegenden Rotorblätter von
den Vögeln als Hindernisse wahrgenommen werden. Handymasten und Stromleitungen
stellen wesentlich größere Gefahrenquellen dar. Sie haben jedoch selten Probleme mit Windkraftanlagen. Studien von Radaraufnahmen einer 2-MW-Anlage mit 60 m Rotordurchmesser, die sich in Tjaereborg im Westen Dänemarks befindet, haben gezeigt, dass Vögel bei Tag und Nacht ihre Flugroute rund 100-200 m vor der Anlage ändern und in sicherer Entfernung über die Anlage hinweg fliegen. In Dänemark gibt es mehrere Beispiele von Vögeln (Falken), die in Kästen an der Turmspitze von Windkraftanlagen nisten. Der einzige bekannte Standort mit Vogelkollisionen befindet sich auf dem Altamont-Pass in Kalifornien. Derartige Kollisionen sind dort zwar selten, geben jedoch Anlass zur Sorge, da die betroffenen Vogelarten gesetzlich geschützt sind. Eine Studie des dänischen Umweltministeriums sagt aus, dass Stromleitungen (auch solche von Windkraftanlagen) für die Vögel eine weit größere Gefahr bedeuten als die Windkraftanlagen selbst. Manche Vögel gewöhnen sich sehr schnell an Windkraftanlagen, andere brauchen länger dazu. Ob Windparks in der Nähe von Vogelschutzgebieten errichtet werden können, hängt daher von den dort vorherrschenden Arten ab. Die Wanderrouten der Vögel werden normalerweise bei der Standortsuche für einen Windpark berücksichtigt, obwohl Studien am Yukon , Kanada, gezeigt haben, dass Vögel nicht mit Windkraftanlagen kollidieren (Canadian Wind Energy Association Conference, 1997).
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